D I E___P R O T A G O N I S T E N

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Serge Ioan Celebidachi
Regisseur / Filmproduzent / Drehbuchautor
Serge Ioan Celebidachi kam als einziges Kind von Sergiu Celibidache und seiner Frau, der rumänischen Künstlerin Ioana Procopie Dimitrescu, 1968 in Paris zur Welt. In den Jahren 1988 bis 1991 absolvierte er theaterwissenschaftliche Studien an der Indiana University in Bloomington und schloss seine Ausbildung mit dem Bachelor of Arts und einer Spezialisierung für den Bereich Cinema History ab. 1993 erwarb er sich an der London International Film School seinen Master’s Degree in Film Making und war anschließend als Regisseur und Drehbuchautor bei mehreren eigenen Filmprojekten tätig. 1994 trat er als Regisseur der TV-Dokumentation „Wings of Liberty“ hervor. Mit dem international erfolgreichen Dokumentarfilm „Celibidaches Garten“ konnte er 1994/1995 einen wichtigen Beitrag für die Verbreitung des künstlerischen Vermächtnisses seines Vaters leisten. Dieser Film erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Mit der Celibidache Stiftung, 1999 ins Leben gerufen, und der im Jahr 2000 gegründeten Fundatia Celibidache engagiert sich Serge Ioan Celebidachi für das musikalische Erbe Sergiu Celibidaches. 2002, 2004, 2006 wurden erfolgreiche Celibidache Festivals in München abgehalten. Im Jahr 2012, zum 100. Geburtstag Sergiu Celibidaches, fand in Bukarest das erste rumänische Festival statt, das künftig als Biennale zu erleben sein wird.
Daneben umfasst die vielseitige Tätigkeit von Serge Ioan Celebidachi auch Wohltätigkeitsaktionen für Rumänien.
Sein Film über die Kulisse des Motorsports "Taming the Apex" (www.taming-the-apex.com) wird demnächst zu sehen sein. Serge Ioan Celibidachi ist Manager von Autosport-Piloten unter anderem von Sam Bird, 3. Pilot bei Mercedes F1.
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FILM
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Jan Schmidt-Garré
Regisseur
Jan Schmidt-Garre studierte in den Jahren 1982 bis 1986 Philosophie an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Sein Studium schloss er mit einer semiotischen Arbeit zu Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ ab. Von 1984 bis 1988 widmete er sich dem Studium im Fach „Regie“ an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, Abteilung Spielfilm. Bereits während seiner Schulzeit und insbesondere flankierend zu seinem Studium war er als Regieassistent und Volontär bei den Regisseuren Rudolf Noelte, David Esrig, Joachim Herz und Harry Kupfer eingesetzt, unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Bayreuther Festspielen, an der Dresdner Staatsoper und der Metropolitan Opera New York. Bei Sergiu Celibidache studierte er Dirigieren und Musiktheorie in öffentlichen Kursen und Privatstunden von 1985 bis 1991. Bereits 1988 gründete er die Produktionsfirma Pars Media, die mit Dokumentar- und Spielfilmen zu Themen der Musik und Kunst internationales Ansehen erlangte und mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde. Es entstanden drei wichtige Filme, die die Arbeit Sergiu Celibidaches auf eindrucksvolle Weise dokumentieren: „Man will nichts, man lässt es entstehen“, „Celibidache in St. Florian“ und „Celibidache Rehearses Bruckner´s Ninth“.
2011 inszenierte Jan Schmidt-Garre Jules Massenets Oper „Manon“ am Theater St. Gallen. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und nimmt regelmäßig Lehraufträge für Regie und Ästhetik wahr.
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FILM
VORTRAG
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Harald Eggebrecht
Autor / Musikjournalist
Im Studium widmete sich Harald Eggebrecht der Literatur-, Musik- und Kunstwissenschaft an den Universitäten von München und Berlin. In den Jahren 1981 bis 1987 war er als Kulturredakteur beim NDR tätig. Heute arbeitet er als freier Autor und Musikkritiker vor allem für die Süddeutsche Zeitung. Während seiner langjährigen und erfolgreichen Tätigkeit hat er zahllose Beiträge zu Themen der Musik- und Kulturkritik in Funk, Presse und in Büchern veröffentlicht. Klare Schwerpunkte in seiner publizistischen Tätigkeit setzt er auf die Beschäftigung mit Cellisten, Geigern, Dirigenten und anderen großen Musikern sowie auf den Dirigenten Sergiu Celibidache. Besonders seine Bücher „Große Geiger" und „Große Cellisten“ gelten als Standardwerke. In der von ihm ausgewählten SZ Klassik Edition „Jahrhundert Geiger“ stellt Harald Eggebrecht nicht nur die musikalische Persönlichkeit jedes Virtuosen vor, sondern beschreibt auch die individuellen Spielweisen anhand kommentierter Musikbeispiele. Für das Buch „Sergiu Celibidache“, erschienen 1994 im Lübbe-Verlag mit Fotos von Konrad Rufus Müller war Harald Eggebrecht als Co-Autor zusammen mit Wolfgang Schreiber tätig.
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VORTRAG
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Michael von Brück
Professor für Religionswissenschaft / Theologe / Zen- und Yoga-Lehrer
Michael von Brück ist Professor im Interfakultärer Studiengang Religionswissenschaft an der Universität München. An sein Studium der Evangelischen Theologie, des Sanskrit und der Indischen Philosophie in Rostock, Bangalore und Madras schloss sich eine fünfjährige Dozentur mit begleitenden Studien in Indien an. Mehrmals weilte er zu Aufenthalten als Gastprofessor in Asien und den USA. Er ist ein erfahrener Zen- und Yoga-Lehrer. Er ist seit 25 Jahren Gesprächspartner des Dalai Lama. Michael von Brück zählt zu den Mitgliedern des Zukunftsrats der Bayerischen Staatsregierung. Er gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Goethe-Instituts und des Verlags der Weltreligionen, einem Gemeinschaftsprojekt von Suhrkamp- und Insel-Verlag, an. Zahlreiche Publikationen zum Buddhismus, Hinduismus und Interkulturellen Dialog wurden von ihm veröffentlicht. Darunter: „Wie können wir leben?“, C. H. Beck (2002); „Zen“, C. H. Beck (2004); „Bhagavad Gita. Der Gesang des Erhabenen“, Verlag der Weltreligionen (2007); „Einführung in den Buddhismus“, Verlag der Weltreligionen (2007); zuletzt erschien in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Regina von Brück das Buch „Leben in der Kraft der Rituale“, 2011 im Verlag C. H. Beck publiziert.
VORTRAG
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Markus Theinert
Dirigent
Der Dirigent Markus Theinert erhielt bereits in jungen Jahren Unterricht in den Fächern Klavier, Tuba, Posaune, Kontrabass, Orgel sowie Gesang. Anschließend studierte er an der Hochschule der Künste in Berlin, wo er die Künstlerische Abschlussprüfung und Reifeprüfung mit Auszeichnung ablegte. Er war Mitglied der Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Als Meilenstein seiner musikalischen Ausbildung studierte er vom 1989 bis 1996 Dirigieren bei Sergiu Celibidache. Gastdirigate führten Markus Theinert in die USA, nach Mexiko, Japan, Zypern, Italien und Großbritannien. Parallel zu seiner Tätigkeit als Dirigent ist er auch ein gefragter Tubasolist. Darüber hinaus wird er regelmäßig als Juror zu internationalen Wettbewerben eingeladen und setzt sich als gefragter Dozent bei Meisterklassen an Hochschulen und Universitäten in Europa und Übersee ein.
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MEISTERKLASSE
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VORTRAG
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Patrick Lang
Philosoph / Dirigent / Publizist
Patrick Lang, 1965 in Friedrichshafen geboren, wuchs in Bayern und in der Provence zweisprachig auf. Nach dem Diplom an der Volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (1988) führen ihn seine philosophischen und musikwissenschaftlichen Studien an die Universität Paris I Panthéon-Sorbonne; parallel studiert er Chor- und Orchesterdirigieren bei Sergiu Celibidache und Konrad von Abel in Mainz, München und Paris und wird 1993 als Dirigent am Konservatorium in Malakoff bei Paris tätig. Namentlich die Chorleitung bleibt fortan eine Konstante seiner künstlerischen Wirksamkeit. 1999 besteht er die "agrégation" in Philosophie und promoviert im folgenden Jahr mit einer Dissertation über den Wert in Ethik, Politik und Sozialwissenschaften; sieben Jahre lehrt er Philosophie an verschiedenen Gymnasien. Nach seiner Zeit als Mitbegründer und Vorsitzender des Verwaltungsrats des Orchestre des Régions Européennes bekleidet er 2004-2006 das Amt eines Beraters für künstlerische Erziehung am französischen Kulturministerium. Seit 2008 ist er Maître de conférences (Associate Professor) für Philosophie, mit Schwerpunkt „Philosophie der Musik", an der Universität Nantes. Für die Sergiu Celibidache Stiftung München betreut er als wissenschaftlich verantwortlicher Herausgeber die Buchreihe Celibidachiana. In der Saison 2011-2012 war er Gastdirigent für ein symphonisches Orchesterprojekt am Konservatorium in Nantes.
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VORTRAG
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Rony Rogoff
Geiger / Dirigent
Sergiu Celibidache sagte von Rony Rogoff einmal: „... einer der wenigen, die von der hinter den Klängen liegenden Wahrheit wissen und fähig sind, diese auch zum Ausdruck zu bringen.“ Die Solo-Auftritte von Ronny Rogoff unter Sergiu Celibidache mit Bachs „Partita“ und Stockhausens „Zodiac“ im Lincoln Center New York sowie seine Solo-Recitals sind legendär und wurden von Sony aufgezeichnet. Der Musiker stammt aus Israel und wurde zunächst von seinem Vater in Violine unterrichtet. Anschließend studierte er an der Juilliard School in New York sowie in der Schweiz. Als Solist ist er mit dem Israel Philharmonic Orchestra ebenso aufgetreten wie mit den philharmonischen Orchestern von Philadelphia, San Francisco, Paris, Madrid, Tokyo, Manila und Caracas, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de la Suisse Romande und der Rheinland-Pfälzischen Staatsphilharmonie. Neben Sergiu Celibidache hat er auch unter Leonard Bernstein, Zubin Mehta, Enrique García Asensio, Aldo Ceccato und Arthur Fiedler konzertiert. Viele CDs, (Sony, Denon, Columbia) und TV-Aufnahmen dokumentieren seine Arbeit. Nachdem der berühmte Musikkritiker H. H. Stuckenschmidt im Jahr 1982 beim Musik-Festival in Berlin den Auftritt von Ronny Rogoff mit Alban Bergs Violinkonzert unter der musikalischen Leitung von Sergiu Celibidache mit den Münchner Philharmonikern erlebt hatte, konstatierte er begeistert, dass dieser Vortrag „dem musikalischen Willen des Komponisten mehr entsprochen habe als alles bisher von ihm Gehörte.“ Stuckenschmidt hatte Alban Berg noch persönlich gekannt. Rony Rogoff ist zudem als Dirigent, Orchesterbetreuer und Dozent für Meisterklassen weltweit tätig.
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MEISTERKLASSE
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Agnès Blanche Marc
Initiatorin des Celibidache Center / Musikerin / Autorin
Nach Ihrem Studium in Frankreich übersiedelte Agnès Blanche Marc 1992 nach München, um bei Maestro Celibidache das Dirigieren und die „Phänomenologie der Musik” zu studieren. Seit 1994 unterrichtet Agnès Blanche Marc an der Ludwig-Maximilians-Universität München Kammermusik und Blockflöte. Sie gibt Meisterklassen und Fortbildungskurse im In- und Ausland. Als Solistin und Dirigentin kann Agnès Blanche Marc auf zahlreiche Auftritte in Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz zurückblicken. Ihr dreibändiges Blockflötenlehrwerk ist gerade bei Edition Delor vollständig erschienen.
Sie gründete das Celibidache-Center und hält Vorträge über Sergiu Celibidache und dessen Lehre, die Phänomenologie der Musik.
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MODERATION
VORTRAG
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Franz Schottky
Dirigent / Pianist
Franz Schottky (*1971) traf mit nur 19 Jahren auf Sergiu Celibidache und studierte bis zu seinem Tod 1996 bei ihm Dirigieren und Phänomenologie. Nach dem Studium sammelte Schottky Erfahrung als Opern-, Chor- und Orchesterdirigent und leitete als Gastdirigent zahlreiche Konzerte und Tourneen im In- und Ausland, die u. a. vom Freistaat Bayern und vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond gefördert wurden.
2000 gründete Schottky die international besetzte Kammerphilharmonie dacapo München, um seine Vorstellungen mit einem eigenen hochkarätigen Ensemble verwirklichen zu können. Zu den Orchestern, die Schottky bisher auch dirigierte, zählen u. a. die Capella Cracoviensis (Polen), das Städtische Symphonieorchester Lipetsk und das Russian Chamber Orchestra (Russland), das New Prague Collegium sowie die Nordtschechische Philharmonie Teplice (Tschechien), das Orchestra Sinfonica Città di Grosseto und das Orchestra Sinfonica Siciliana (Italien), das Beethovenorchester Bonn (Deutschland), das Jerusalem Radio Symphony Orchestra (Israel) und das Orquesta Sinfónica del Estado de México OSEM (Mexiko). Schottky spricht Deutsch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Französisch.
FORUM
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Marco Vinicio Carnicelli
Gitarrist
Im Anschluss an seine musikalische Ausbildung gelang es dem italienischen Gitarristen Marco Vinicio Carnicelli eine Reihe nationaler und internationaler Preise, so bei Wettbewerben in Alexandria, Taranto und Parma, zu gewinnen. 1990 konnte er schließlich unter dem Beifall der internationalen Kritik den 1. Preis im prestigeträchtigen Wettbewerb „Mauro Giuliani International Competition” entgegennehmen. Seit dieser Zeit war Marco Vinicio Carnicelli bei zahlreichen öffentlichen Auftritten zu erleben: sowohl als Solist wie in unterschiedlichen Kammerensembles an vielen Orten innerhalb und außerhalb Italiens. Unter anderem hat er in München, Hamburg, Köln, Madrid, Sarajewo, Rangun, Mexiko City, Malta, Toluca, Guanajuato, Rom, Venedig, Bologna, Palermo und Neapel gastiert.
Marco Vinicio Carnicelli folgte Proben und Unterricht des Maestros von 1986 bis 1996, wobei er die Chance hatte persönlich für ihn zu spielen.
KONZERT
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Wolfgang Gaag
Hornist
Wolfgang Gaag studierte Tonmeister an der TU Berlin und Horn an der Hochschule für Musik-Berlin bei Prof. Alfred Gohlke.
Während seines Studiums war er Solo-Hornist beim „RIAS Jugendorchester" und beim „Jeunesses Musicales Weltorchester". In die Zeit seines Abschlussexamens fiel sein erstes Engagement als Solo-Hornist der „Bamberger Sinfoniker" (1969) und spielte bereits zum ersten Mal unter der Leitung Sergiu Celibidaches. In selber Position wechselte er an das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, von wo ihn Sergiu Celibidache als Solo-Hornisten zu den Münchner Philharmonikern verpflichtete. Dem Ruf als Professor an die Hochschule für Musik Stuttgart folgte die Übertragung der Professur für Horn an der Musikhochschule München. Wolfgang Gaag ist Mitbegründer und Mitglied mehrerer erfolgreicher Kammermusikvereinigungen, zum Beispiel der Formation German Brass. Seine Vielseitigkeit als Solist, Orchester- und Kammermusiker führte ihn mit den bekanntesten Musikerpersönlichkeiten in den großen Kulturmetropolen zusammen. Zahlreiche Einspielungen für Rundfunk, TV und CD dokumentieren seine hohe Spielkultur und sein überragendes gestalterisches Können. Bei internationalen Meisterkursen, Festivals und Wettbewerben (als Juror) stellt er immer wieder seine außerordentlichen musikalischen, persönlichen und pädagogischen Fähigkeiten unter Beweis.
KONZERT
FORUM
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Sreten Krstic
Geiger
Sreten Krstic begann bereits im Alter von sieben Jahren Violine zu spielen. Vierzehn Jahre später schloss er sein Studium an der Musikhochschule in Belgrad bei den Professoren Toskov und Pavlovic erfolgreich ab. Bereits im Jahr vor dem Verlassen der Musikhochschule gelang es ihm, einen Preis im internationalen Wettbewerb der „Jeunesses Musicales" im Fach „Duo Violine-Klavier“ zu gewinnen. Drei Jahre später gewann er auch den Internationalen Wettbewerb von Belgrad im Fach Violine und erhielt zusätzlich einen Sonderpreis für die beste Interpretation der Solosonaten Johann Sebastian Bachs. Im Jahr 1980 wurde er festes Mitglied der Münchner Philharmoniker und ist in diesem Ensemble seit 1982 als 1. Konzertmeister tätig. Umfangreiche Konzerttourneen führten ihn durch zahlreiche Länder Europas sowie durch Japan, USA und die UdSSR. Daneben wurde er zu Aufnahmen von WDR, BR und BBC London eingeladen und trat bei allen Rundfunk- und Fernsehstudios Jugoslawiens auf. Als Solist absolvierte er zahlreiche Auftritte mit Sergiu Celibidache, Zubin Mehta, Hiroshi Wakasugi, Horst Stein, Vaclav Neumann, Dmitrij Kitajenko und vielen anderen. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Aufnahmen belegen sein vielseitiges musikalisches Können.
KONZERT
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Odette Couch
Geigerin
Bereits im Alter von sieben Jahren fing Odette Couch mit dem Geigenstudium an. Im Alter von elf bewarb sie sich an der Musikhochschule Amsterdam und wurde aufgenommen. Ab dem Jahr 1985 setzte sie ihr Studium in den USA fort, wo sie sich ihre Abschlüsse als Bachelor und Master of Music in Baltimore und New York erwarb. Zu den Geigenlehrern, die Odette Couch entscheidend prägten, zählen unter anderem Sylvia Rosenberg, Victor Libermann und Daniel Avshelomov. 1993 konnte sich Odette Couch als Preisträgerin beim Oscar-Back-Wettbewerb in Amsterdam profilieren. Von 1993 bis 1997 setzte sie sich als 3. Konzertmeisterin bei den Duisburger Sinfonikern ein und wechselte anschließend als stellvertretende Konzertmeisterin zu den Münchner Philharmonikern. Seit 2010 arbeitet sie auch als Musik- und Klangtherapeutin, seit 2012 als Mentaltrainerin und Coach. Ihre große Leidenschaft gilt der Kammermusik, dem mentalen Coachen von Musikern sowie dem Rudersport.
KONZERT
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Helmut Nicolai
Viola
In Königsberg geboren, erhielt Helmut Nicolai schon während seines Studiums an der Hamburger Musikhochschule den Kammermusikpreis der deutschen Musikhochschulen und der Biennale Bordeaux.
Mit 20 Jahren wurde er Solobratscher der Hamburger Symphoniker und wurde schon 2 Jahre später Mitglied der Berliner Philharmoniker.
Nach 13 Jahren erfolgreicher Arbeit in Berlin wechselte er als erster Solobratscher mit Konzertmeistervertrag zu den Münchner Philharmonikern.
Neben Solo-Konzerten unter Sergiu Celibidache konzertierte er als Mitglied des
„Consortium Classicum" auf allen Kontinenten.
So spielte er beispielsweise mit den Pekinger Symphonikern und H. Stern den Solopart der Bratsche anlässlich der Erstaufführung der Sinfonia Concertante von Mozart in China.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten und gehören u. a. Christoph Eschenbach, Thomas Brandis, James Galway und Christian Gerhaher.
1991 war er Gründungsmitglied des Rosamunde-Quartetts, das mit der Schallplattenfirma ECM eine enge und fruchtbare Verbindung einging.
Mit diesen außergewöhnlichen Einspielungen erhielt das Rosamunde-Quartett bedeutende Auszeichnungen z. B. den deutschen Kammermusikpreis und eine Grammy-Nominierung.
KONZERT
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Burkhardt Sigl
Viola
Der musikalische Weg von Burkhardt Sigl begann bereits sehr früh. Er war fünf Jahre alt, als er mit dem Erlernen des Violinspiels begann. Eine weitere große Etappe auf diesem Weg bildet sein Violastudium am Salzburger Mozarteum, das er mit Auszeichnung bestand. An dieses Institut wurde er anschließend als Musikpädagoge durch einen Lehrauftrag berufen. Seit dieser Zeit war Burkhardt Sigl für das Publikum regelmäßig als Solist, Kammermusiker und Mitglied der hochangesehenen Salzburger Camerata academica unter Sandor Vegh zu erleben. Seine Kammermusikpartner sind u. a. Angela Hewitt, Jörg Demus, Daniel Müller-Schott und Irena Grafenauer. 
Während den vielen Jahren seiner musikalischen Tätigkeit gastierte er bei zahlreichen renommierten Festivals im In- und Ausland. Derzeit gehört Burkhard Sigl als stellvertretender Solobratscher den Münchner Philharmonikern an.
KONZERT
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Stephan Haack
Cellist
Nach dem ersten Cellounterricht bei seinem Vater absolvierte Stephan Haack das Studium dieses Instruments an den Musikhochschulen in Detmold und Wien. Die Künstlerische Reifeprüfung und das Konzertexamen bestand er mit Auszeichnung. 1978 war er zweifacher Preisträger beim internationalen Wettbewerb der „Jeunesses Musicales“ in Belgrad. Die Kammermusik stand von jeher im Mittelpunkt seines Wirkens. So gastierte er als Mitglied des Joachim-Quartetts über zehn Jahre lang in zahlreichen Ländern Europas, Asiens, Afrikas und in den USA. Zahlreiche Radio-, TV- und CD-Produktionen entstanden. Dafür wurde Stephan Haack unter anderem mit dem Deutschen Schallplattenpreis 1981 geehrt. Heute konzertiert er international mit dem Philharmonischen Streichsextett München und der Pianistin Michaela Pühn. Parallel unterrichtet er an den Musikhochschulen München und Detmold, wo er 2006 mit einer Honorarprofessur ausgezeichnet wurde. Als Dozent ist er häufiger Gast bei Meisterkursen und Festivals sowie bei den Bundes-Kammermusikkursen des Deutschen Musikrates. Nach seiner ersten Orchesterstelle als stellvertretender Solocellist im Niedersächsischen Staatsopernorchester Hannover kam Stephan Haack 1988 in gleicher Position zu den Münchner Philharmonikern. Seit Gründung des Super World Orchestra 1999 in Tokio, das aus Musikern der bedeutendsten Orchester weltweit besteht, gehört er auch diesem Klangkörper als ständiges Mitglied und Solocellist an.
KONZERT
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Helmar Stiehler
Cellist
Helmar Stiehler begann im Alter von acht Jahren mit seiner Ausbildung am Violoncello. Er studierte das Instrument an der Musikhochschule München bei Walter Reichardt und konnte noch während seines Studiums den 1. Preis bei der Bundesauswahl für „Konzerte junger Künstler“ und beim internationalen Musikwettbewerb in Bordeaux erringen. Er vervollkommnete seine Studien bei Andre Navarra. 1974 wurde er mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Als Solocellist war er in den Jahren 1969 bis 1971 am Opernhaus Frankfurt, von 1971 bis 1974 an der Bayerischen Staatsoper München und seit 1974 bei den Münchner Philharmonikern tätig. Seit 1980 lehrt er außerdem an der Musikhochschule München und wurde zum Professor ernannt. Helmar Stiehler ist kammermusiktätig seit seiner Studienzeit. So konnte man ihn als Mitglied im Consortium Classicum, lange Jahre Cellist des Koeckert-Quartetts und des Stuttgarter Klaviertrios erleben. Weltweit hat er als Solist mit berühmten Künstlern wie Ulf Hoelscher, Rainer Kussmaul, Josef Suk, Christoph Eschenbach, Karl Richter, Wolfgang Sawallisch, Rudolf Kempe und insbesondere Sergiu Celibidache konzertiert. Zahlreiche CD-Einspielungen geben sein reiches musikalisches Wirken wieder.
KONZERT
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Matthias Weber
Kontrabassist
Mathias Weber, geboren 1956, studierte an der Stuttgarter Musikhochschule von 1976-1981 Kontrabass bei Prof. Ulrich Lau. Während dieser Zeit war er Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ und Mitglied der „Jungen Deutschen Philharmonie". Sein erstes Engagement brachte ihn nach Norwegen, wo er von 1981-1983 stellvertretender Solokontrabassist des Sinfonieorchesters Bergen war. 1982 wurde er Solobassist der Düsseldorfer Symphoniker, dem Orchester der Deutschen Oper am Rhein, und wechselte 1986 in gleicher Position zu den Münchner Philharmonikern, unter der Leitung Sergiu Celibidaches. Neben seiner Tätigkeit als erster Solobassist der Münchner Philharmoniker tritt Matthias Weber immer wieder als gefragter Solist und Kammermusiker auf. Er ist Mitglied im Festspielorchester Bayreuth und dem „Super World Orchestra“ und versieht außerdem eine rege Lehrtätigkeit. Von 1990 bis 2009 war er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule München. Parallel begann er im Oktober 2004 auch an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart zu unterrichten, seit Juni 2007 als Professor in Teilzeit und ab September 2012 in hauptberuflicher Professorentätigkeit.
KONZERT
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Rebekka Hartmann
Geigerin
Die 1981 in München geborene Rebekka Hartmann begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel bei dem Suzuki-Pädagogen Helge Thelen. Sie studierte in München bei Prof. Andreas Reiner sowie in Los Angeles bei Prof. Alice Schoenfeld. Rebekka Hartmann ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter „Jascha Heifetz Scholarship“, USA 2002, „Pacem in Terris“, Bayreuth 2004 und der Internationale Henri Marteau Violin Wettbewerb 2005. Auftritte als Solistin, in Recitals oder mit renommierten Orchestern führten Rebekka Hartmann nach China, USA, Großbritannien, Österreich und in die Schweiz. Wichtige Erfahrungen sammelte sie mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Miguel Gómez Martínez, Esa-Pekka Salonen und Jukka-Pekka Saraste, über viele Jahre hinweg auch mit Enoch zu Guttenberg. Seit Herbst 2009 arbeitet sie musikalisch mit Christoph Schlüren zusammen. Sie spielte Uraufführungen und Ersteinspielungen von Werken von Håkan Larsson und Anders Eliasson. 2006 erschien ihre Debüt-CD mit Solowerken von J. S. Bach, Paul Hindemith und Bernd Alois Zimmermann beim Label FARAO Classics. Eine weitere CD mit Werken von Schumann ist bei diesem Label in Vorbereitung.
MEISTERKLASSE
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Kammerphilharmonie dacapo München
Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 konnte die Kammerphilharmonie dacapo München ein großes Stammpublikum gewinnen und belegt damit einen festen Platz im vielseitigen Kulturleben der bayerischen Metropole. Das Ensemble steht unter Leitung des Dirigenten Franz Schottky, eines Schülers von Sergiu Celibidache. Charakteristisch für die Kammerphilharmonie dacapo München war von Anfang an ein besonders voller und reicher Orchesterklang. Hauptspielorte der Konzerte sind der Gasteig sowie Herkulessaal und Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz. International bekannte Solisten wie Natalia Gutman, Jan Simon, Hugues Leclère, Mee-Hae Ryo oder Alessandro Specchi konzertieren mit dem Ensemble, das auch regelmäßig Gastdirigenten aus aller Welt präsentiert. Zahlreiche CD-Einspielungen und Live-Konzert-Mitschnitte dokumentieren das musikalisch breite Wirken dieses Klangkörpers, dessen offensichtliche Musizierfreude und greifbar gute Atmosphäre immer wieder zu einem begeisterten Echo bei Publikum und Presse führt.
MEISTERKLASSE
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© Celibidache Center e.V.
Türkenstrasse 103
80799 München
Telefon +49 (0)89 34019072
Telefax +49 (0)89 34019073
info@celibidache-center.org
Mathias Winkler - 1. Vorsitzender
Agnès Blanche Marc - 2. Vorsitzende
Nenad Dordevic - Vorstandsmitglied
Walter Jahn - Vorstandsmitglied
Fotos des Maestro:
Werner Neumeister
©
Michel Neumeister